Finanz- und Ruhestandsplanung

angebotAuf welche Punkte achten erfolgreiche Menschen bei Ihrer Finanz- und Ruhestandsplanung?

1. Sie sorgen zuerst für ein tragfähiges Fundament

  • Bevor Sie sich Gedanken über das Thema Ruhestandsplanung und Vermögensaufbau machen, denken Sie zuerst an Ihre existentielle Grundabsicherung. Denn was bringt Ihnen die beste Kapitalanlage, wenn Sie z.B. morgen einen Unfall haben oder krank werden und im schlimmsten Fall nie wieder arbeiten können. Dann sind nämlich Ihre Wünsche, Ziele und Träume von einem sorgenfreien Ruhestand dahin. Auch geht die Absicherung Ihres bestehenden Vermögens (z.B. Immobilie, Hausrat, KFZ) der Schaffung neuen Vermögens immer vor. Sind Sie 100 %ig sicher, dass Ihr Fundament nicht wackelt?
  • Sie sichern sich und Ihre Familie mit einer Vorsorgevollmacht, Unternehmervollmacht, Betreuungsverfügung, Sorgerechtsverfügung und Patientenverfügung ab. Denn ohne diese Vollmachten bekommen Sie im Fall der Fälle einen fremden Dritten zugewiesen, der sich u.a. auch um Ihre Finanzen kümmert und keinerlei Interesse daran hat, ob Sie zukünftig Ihre Ziele erreichen, sondern lediglich daran, ob Ihre Anlagen mündelsicher und einfach zu verwalten sind.

2. Sie handeln schnell und warten nicht zu lange ab

  • Fangen Sie lieber heute als morgen mit dem Sparen an, denn Ihr größter Freund oder auch Feind ist der Faktor Zeit. Ein Beispiel: 100 € monatlich gespart ab dem 20. Lebensjahr ergeben bei einer Rendite von 6 % p.a. bis zum Rentenalter 67 einen Betrag in Höhe von 298.721 €. Warten Sie mit dem Sparen bis zum 30. Lebensjahr, beträgt die monatliche Sparrate bereits 189,44 €. Beginnen Sie mit dem 40. Lebensjahr müssen Sie, um die gleiche Ablaufleistung zu erhalten, bereits 378,46 € im Monat investieren und als 50-Jähriger sind Sie mit 854,57 € im Monat dabei.
  • Je früher Sie also mit dem Sparen beginnen, desto schneller gewöhnen Sie sich daran regelmäßig einen festen Betrag auf die hohe Kante zu legen und mit dem Rest des Geldes klar zukommen.
  • Sie warten nicht, bis die Zinsen wieder steigen. Denn Sie haben erkannt, dass man nicht wegen den Zinsen sparen sollte, sondern weil man z.B. im Alter gut leben will oder die Ausbildung der Kinder finanzieren möchte.

3. Sie verlassen sich nicht auf die gesetzliche Rente, denn

  • Sie wissen nicht, wie viel Sie insgesamt einzahlen müssen.
  • Sie wissen nicht, wie viel Rente Sie später bekommen.
  • Sie wissen nicht, wann Sie die Rente später bekommen.

4. Sie gehen davon aus, dass Sie im Alter „alle“ Einkünfte versteuern müssen

  • Berücksichtigen Sie die Versteuerung ihrer gesamten Alterseinkünfte.
  • Selbst heute steuerfreie Anlagen könnten später mal steuerpflichtig werden, denn Regierungen kommen und gehen und wenn Geld fehlt werden auch Sie zur Kasse gebeten.

5. Sie streuen Ihre Anlagen so breit wie nur möglich

  • Denn wer breit streut, rutscht nicht so leicht aus.
  • Berücksichtigen die verschiedensten Standorte weltweit.
  • Investieren Sie in Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien.

6. Sie legen Ihren Fokus auf Sachwerte

  • Sachwerte bieten langfristig Schutz gegen Inflation, da sie nicht ohne weiteres vermehrt oder hergestellt werden können. Geld hingegen kann beliebig gedruckt werden.
  • Geld kann entwertet werden, egal ob unter dem Kopfkissen oder auf der Bank.
  • Achten Sie auch auf Aktien, besonders auf die großen Firmen, die auch in schlechten Zeiten hohe Dividenden ausbezahlt haben. Ein Zeichen, dass Sie ein Geschäftsmodell haben, das langfristig funktioniert, da Produkte hergestellt werden die immer benötigt werden. Bedenken Sie auch, dass ein Unternehmer nur dann eine Firma eröffnet oder langfristig betreibt wenn er damit mehr als in risikolosen Anlagen verdient.
  • Berücksichtigen Sie auch Edelmetalle. Diese können nicht künstlich hergestellt werden und die Vorkommen sind begrenzt. Edelmetalle können nicht Pleite gehen, Währungen dagegen schon. Gold zum Beispiel ist bereits seit über 5.000 Jahren Zahlungsmittel und wird weltweit akzeptiert. Welche Währung hatte auch nur 100 Jahre Bestand? Im Gegensatz zu Immobilien haben Sie mit Edelmetallen einen mobilen Sachwert, den Sie überall mitnehmen können.

7. Sie sind sparsam und legen möglichst viel Geld auf die „hohe Kante“, denn

  • die Lebenshaltungskosten (Wohnen, Energie, Lebensmittel) werden deutlich stärker steigen als Sie sich jetzt vorstellen können.
  • die Kosten für Krankheit und Pflege werden enorm steigen und im Gegenzug werden die Leistungen hierfür gekürzt werden.
  • die Sozialsysteme werden früher oder später große Probleme bekommen. 1960 gab es nur 117 Menschen die älter als 100 Jahre wurden. Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer lag bei 9,8 Jahren. Heute gibt es über 17.000 Bundesbürger die älter als 100 Jahre sind. Die aktuelle Rentenbezugsdauer beträgt 17,4 Jahre. Die Langlebigkeitschance wird zum Langlebigkeitsrisiko.

8. Sie nutzen steuerliche Fördermöglichkeiten während der Anspar- u. Rentenphase

  • Riester-Sparer werden mit Zulagen und Steuervorteilen belohnt.
  • Rürup-Sparer können bis zu 100 % von der Steuer absetzen.
  • Betriebliche Altersvorsorge ist bis zu gewissen Höchstgrenzen steuer- u. sozialabgabenfrei.
  • Vermögenswirksame Leistungen bringen u.U. attraktive Sparzulagen.

9. Sie machen sich Gedanken, ob Garantien langfristig überhaupt Sinn machen

  • Garantien braucht man nur dann, wenn es richtig „kracht“, d.h. wenn ein Versicherer oder eine Bank nicht mehr in der Lage ist Ihr Guthaben zurückzuzahlen. Was passierte in Zypern als die Banken Pleite waren? Die Garantien sicherten nur einen Teil der Gelder ab. Die Bankkunden mussten sich also in Form von Verzicht auf einen Teil Ihrer Guthaben daran beteiligen. Sind Sie wirklich sicher, dass Sie bei einer evtl. Pleite Ihrer Bank oder Versicherung nicht auch zur Kasse gebeten werden?
  • Sicherheit in Form von Garantien bedeutet gleichzeitig auch, dass Sie sehr niedrige Renditen in Kauf nehmen müssen, da die Garantien ja auch von Ihnen bezahlt werden müssen. Das Sicherheitsbedürfnis darf nicht dazu führen, dass Sie aufgrund der niedrigen Renditen im Alter „garantiert“ in die Altersarmut führt.

10. Sie investieren nicht Ihr ganzes Geld langfristig

  • Teilen Sie Ihre Anlagen in kurz- mittel – und langfristig auf, damit Sie auch im Notfall an Geld herankommen ohne langfristige Anlagen mit evtl. Verlust auflösen zu müssen.
  • Märkte können sich schnell ändern, vor allem die Kapitalmärkte. Anlagen die früher interessant waren (z.B. Lebens- und Rentenversicherungen), sind heute aufgrund niedriger Verzinsungen Ladenhüter geworden. Genauso Zertifikate aufgrund des Risikos (siehe Pleite Lehmann-Brother). Bleiben Sie flexibel und investieren Sie nur langfristig, wenn Sie davon überzeugt sind, dass es sich um wirkliche Wachstumsmärkte und Trends handelt die lange Zeit andauern.
  • Wenn Sie Ihr Geld breit gestreut haben, haben Sie auch unterschiedliche Fälligkeiten und Ausschüttungstermine, so dass Sie notfalls immer wieder Liquidität zur Verfügung haben.

11. Sie verlieren nicht die Nerven wenn Kurse oder Preise fallen

  • Börsen steigen und fallen. Verfallen Sie nicht in Panik und verkaufen dann, wenn alle verkaufen. Machen Sie es besser, verkaufen lieber dann wenn alle kaufen und kaufen Sie dann wenn alle verkaufen. Kaufen Sie Investmentfonds lieber regelmäßig am besten monatlich dann haben Sie nicht das Problem zum falschen Zeitpunkt einen großen Betrag investiert zu haben. Zudem kaufen Sie automatisch bei fallenden Kursen viele Anteile hinzu. Vielleicht haben Sie sogar die Möglichkeit nochmals günstiger nachzukaufen. Während der Ansparphase ist es meist sogar besser in fallende Kurse zu investieren. Sie kaufen dann automatisch mehr Anteile ein.
  • Würden Sie Ihr Haus verkaufen, wenn Sie in der Zeitung lesen dass die Preise für Immobilien fallen? Genauso wenig sollten Sie sich auch von Ihren langfristigen Anlagen wie Investmentfonds oder Edelmetallen trennen.

12. Sie können auch damit leben, dass nicht alles vorhersehbar ist

  • Es wird nicht immer so laufen, wie Sie sich es heute vorstellen. Bleiben Sie deshalb auch in Krisenzeiten Ihrer Strategie treu, es sei denn es gibt grundlegende Veränderungen (wie z.B. Heirat, Nachwuchs, Beginn einer Selbständigkeit u.s.w.).
  • Die „beste“ Anlageform auf Dauer gibt es nicht, deshalb streuen Sie Ihr Kapital so breit wie möglich um nicht alles zu verlieren. Legen Sie nicht alle „Eier in einen Korb“ und noch wichtiger, legen Sie nicht nur „Eier in den Korb“.
  • Gute Gewinne die Sie heute erwirtschaften sind keine Garantie für Gewinne von morgen, nehmen Sie deshalb lieber mal Gewinne mit und orientieren sich dann wieder neu, es gibt immer wieder interessante Anlagemöglichkeiten.
  • Es gibt keine wirklich 100 % sicheren Anlagen mehr. Der einzige, der für Sicherheit bei Ihren Anlagen sorgen kann, sind Sie selbst. Ja genau Sie! Indem Sie nämlich für eine breite Streuung sorgen, nicht zu gierig werden und auf Ihren gesunden Menschenverstand hören, wenn es um Anlageentscheidungen geht.

13. Sie achten auch auf die Kosten!

  • Jede Anlage beinhaltet Kosten. Da die Kosten im Vorfeld meistens bekannt sind, allerdings die zukünftige Rendite oft nicht, sollten Sie sich auf die Dinge konzentrieren, die Sie beeinflussen können, nämlich die Kosten.
  • Je höher die Kosten eines Anlageproduktes, desto geringer ist Ihre Rendite.
  • Dabei sind es oft nicht die Abschlusskosten, die lediglich einmalig beim Beginn anfallen, sondern meist die laufenden Verwaltungsgebühren in Form von Managementgebühren und Performance-Fee-Gebühren die stark ins Gewicht fallen, da diese Jahr für Jahr anfallen und somit Ihre Ablaufleistung deutlich schmälern.
  • Bevorzugen Sie vor allem bei Anlagen im Aktienmarkt die sogenannten ETF’s (Exchange Traded Funds). Diese „passiven“ Anlagestrategien bilden lediglich einen Index nach und kommen mit sehr niedrigen Verwaltungskosten aus.
  • Beispiel: internationale Aktienfonds haben oft eine jährliche Gebührenbelastung in Höhe von ca. 2,5 %, vergleichbare ETF‘s maximal 0,5 %, bei einer Laufzeit von 20 Jahren, einer prognostizierten Wertsteigerung von 6 % p.a. und einer Anlagesumme von 10.000 € beträgt der Unterschied stolze 9.279,68 €.

14. Sie haben nicht grundsätzlich Angst vor hohen Renditen

  • Um die Inflation auszugleichen benötigen Sie auch Anlagen mit hohen Renditen.
  • Seien Sie aber vorsichtig, wenn Sie nicht wissen wie die hohe Rendite entsteht.

15. Sie suchen Sie sich einen Berater dem Sie vertrauen können

  • Er kann Ihnen alle Fragen ausführlich beantworten.
  • Er verkauft keine Produkte, sondern bietet Lösungen und Konzepte an.
  • Er ist jederzeit erreichbar, auch dann, wenn es mal nicht gut läuft.
  • Er rechnet auf Wunsch auch auf Honorarbasis mit Ihnen ab.
  • Er bietet Ihnen Lösungen an, die sich auch leisten können.
  • Er erklärt Ihnen die Produkte einfach und verständlich.

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